Dachboden-Shootings

Hallo liebe Leser,

ich hatte in den vergangenen 2 Wochen 2 Shootings auf einem recht großen Dachboden…
Das erste Shooting hatte ich als Test-Shooting ausgeschrieben und das zweite habe ich mit einem tollen Nachwuchs-Model, nämlich der lieben Lena auf TfP-Basis (Time for Pictures) durchgeführt.

Beim ersten Shooting mit Tabea hatte ich eine kleine Lampe verwendet, um den Fukus einfacher zu treffen, was aber nicht so optimal funktioniert hatte. Aber wir konnten dann auch super mit dem natürlichen Licht, das am helligten Tag durch die Fenster der Nord-Seite herein kam arbeiten.

Hier mal 2 Bilder:

Tabea_Dachboden01 Tabea_Dachboden02

Dachboden-Shooting Nummer 2 mit Lena war dann schon etwas weiter entwickelt (dafür gibt es ja Test-Shootings) und ich habe mir einen kleinen LED-Strahler gekauft.

Die Vorteile des Strahlers:
+ ausreichend hell bis 4,5 Meter Abstand
+ stufenlos dimmbar
+ akkubetrieben
+ mit Fuß für den Blitzschuh der Kamera
+ mit Gewinde für Stative

Die Nachteile:
+ keine Möglichkeit für Lichtformer (außer Eigenbau)
+ die mitgelieferten Folien sind nicht berauschend
+ Das Licht ist extrem hart, also für so zarte Bilder nur bedingt geeignet

Den Strahler habe ich hauptsächlich zur dezenten Aufhellung verwendet und um auf dem recht dunklen Dachboden (teilweise auch bei Gegenlicht) besser fokussieren zu können. Dazu habe ich ihn etwas gedimmt und mit dem Lichtstrahl am Gesicht vorbeigezielt, sodass dieses nur Streiflicht abbekommen hat. Es reichte für den Fokus und war auch nicht zu hart. Für das nächste Shooting nehme ich noch diverse Folien dazu um die Lichtfarbe anzupassen und Butterbrotpapier oder ähnliches um die Härte abzumildern. Ein Reflektor kommt nächstes Mal auch definitiv zum Einsatz. So wird jedes Shooting ein noch größerer Erfolg als das vorhergehende 😉

Dachboden Dachboden

Um noch weitere Effekte zu probieren, nahmen wir uns eine Art Vorhang aus Stroh, die wir an Wäscheleinen befestigt hatten. Alternativ wäre das auch gut mit Lichtstativen umsetzbar gewesen. Durch das LED-Licht konnten nun tolle Licht-Schatten-Streifen auf das Model projiziert werden. Die Matte hing dazu etwa mittig zwischen dem Strahlen und dem Model, sodass man die Strahlen etwas variieren könnte, wenn man sich von beiden Seiten gleich weit entfernt.

Der Aufbau:

Dachboden Dachboden Dachboden

 

Durch diese Matte habe ich hindurchfotografiert, um einen verträumten Look direkt aus der Kamera zu erzeugen.

Dachboden
und das ist dann in der Bearbeitung entstanden:
Dachboden

Verwendet habe ich beim zweiten Shooting auf dem Dachboden die Canon EOS 7D und das (leider nur geliehene) Sigma ART 35/1.4 (eine Traumlinse!!) bei einer Blende zwischen 1.4 – 3.5 und Belichtungszeiten zwischen 1/160 und 1/800 Sekunden. Den ISO-Wert hatte ich bei etwa 1600 fix. Bei etwas helleren/leicht überstrahlteren Bildern bin ich auf 3200 hoch, was aber wirklich das äußerste Limit ist, was Rauschen abgeht. Doch solche Bilder dürfen auch rauschen, hier geht es um Stimmungen und Emotionen. Nicht um die rein technisch saubere Qualität der Bilder.

Vielen Dank an meine Models Tabea und Lena 🙂
Und vielen Dank an Chris für das Leihen des Objektivs.

Gruß

reckordzeitstudio

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